22.09.2017

Tagung "Philosophie zur Musik": 6. und 7. Oktober 2017

Nachdem die Konferenz „EXCESS. Forum for Philosophy and Art“ bei den Darmstädter Ferienkursen 2016 an fünf Tagen eine Art aktuelle Bestandsaufnahme zum intrikaten Verhältnis von Musik und Philosophie unternommen hat, findet nun am Institut für Philosophie der Technischen Universität Darmstadt (TUD) die Fortsetzung dieses produktiven Nachdenkens statt. Die Institutsleiterin Petra Gehring und Christian Grüny haben für die zweitägige Konferenz, die in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt stattfindet, ein dichtes Programm mit 15 Veranstaltungspunkten und 14 Referent*innen geplant. Waren bei den Darmstädter Ferienkursen vor allem auch Vertreter*innen der Musik eingebunden, so liegt hier nun der Akzent auf Vortragenden, die stärker aus dem deutschsprachigen Philosophie-Bereich kommen.


Nicht nur Philosoph*innen, sondern eben auch Musiker*innen, Musikkritiker*innen und Musikbegeisterte greifen zu philosophischer Theorie, um von Musik zu sprechen. Philosophie hat dagegen ihrerseits ein gebrochenes Verhältnis – zur Wissenschaft, zum Alltag, zur Kunst. Weder kann sie sich dem wissenschaftlichen Diskurs angleichen noch ihn einfach ignorieren, aber auch an ein „hörendes“ oder „praktizierendes“ Verständnis von Musik kann sie nicht ohne weiteres anschließen. Selbst der Ort der Musik ist in der Philosophie seltsam unbestimmt: Sie taucht nicht nur in der Theorie der Kunst und der Künste auf, sondern auch in der Wahrnehmungstheorie, der Symboltheorie und der Anthropologie.

 

Hier hakt die geplante Tagung nach: Was für eine Rolle spielt „Philosophie“, spielen philosophische Texte, Begriffe, Formulierungsangebote – und vielleicht auch Namen – in der beschriebenen Konstellation? Leistet sie etwas? Was heißt es, spezifisch philosophisch über Musik zu sprechen? Was für ein Verhältnis kann die Philosophie zu ihrem Gegenstand einnehmen – spricht sie von ihm, über ihn oder stellt sie sich zu ihm? Von welcher Art von Musik ist die Rede? Oder geht es um Musik „als solche“? In was für ein Verhältnis setzt die Philosophie sich zu professionellen Diskursen? Kann sie es sich leisten, diese zu ignorieren, weil sie auf ein anderes – tieferes, grundlegenderes, etc. – Wissen zielt? Und was wollen und erwarten Musiker und Musikwissenschaftler von ihr? Geht es bei all dem um „Dialog“?

„Philosophie zur Musik“
Freitag, 6. Oktober (10:00 – 19:00 Uhr)  
Samstag, 7. Oktober (10:00 – 16:30 Uhr)


Technische Universität Darmstadt (TUD)
Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt
Raum 116 [S1 03 / 116]
Hochschulstraße 1, 64289 Darmstadt

 

22.09.2017

Nachdem die Konferenz „EXCESS. Forum for Philosophy and Art“ bei den Darmstädter Ferienkursen 2016 an fünf Tagen eine Art aktuelle Bestandsaufnahme zum intrikaten Verhältnis von Musik und Philosophie unternommen hat, findet nun am Institut für Philosophie der Technischen Universität Darmstadt (TUD) die Fortsetzung dieses produktiven Nachdenkens statt. Die Institutsleiterin Petra Gehring und Christian Grüny haben für die zweitägige Konferenz, die in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt stattfindet, ein dichtes Programm mit 15 Veranstaltungspunkten und 14 Referent*innen geplant. Waren bei den Darmstädter Ferienkursen vor allem auch Vertreter*innen der Musik eingebunden, so liegt hier nun der Akzent auf Vortragenden, die stärker aus dem deutschsprachigen Philosophie-Bereich kommen.