eventgrafik-2014

Cello Composition Workshop

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kurse Komposition und Violoncello

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2014

 

Lucas Fels (Dozent Violoncello), Brian Ferneyhough (Dozent Komposition) und Yuval Shaked (Dozent Kolloquium Ästhetik, Analyse & Theorie) werden bei den diesjährigen Ferienkursen einen gemeinsamen Workshop für Cellisten und Komponisten anbieten. Ausgewählte Komponisten werden mit den Ferienkurs-CellistInnen entweder an kurzen neuen oder an bereits bestehenden Stücken arbeiten.

 

TeilnehmerInnen der Kompositionskurse konnten bis zum 15. Juni 2014 eine PDF-Datei EINER bestehenden Komposition für Cello solo ODER eine Skizze einer neuen, für diesen Workshop geplanten Komposition einsenden.Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">

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Lucas Fels (links) mit Pieter Matthynssens und Hans Thomalla (hinten) in Darmstadt 2010

Dozenten

Lucas Fels

Brian Ferneyhough

Yuval Shaked

Chamber Sessions

Workshop

Für TeilnehmerInnen der Instrumentalkurse (beschränkte Teilnehmerzahl)

Die Einschreibung hat sich leider verschoben. In Kürze werden hoffentlich die letzten organisatorischen Details geklärt sein. Bitte schauen Sie regelmäßig hier auf unsere Website, an alle Interessierten vielen Dank für die Geduld!

 

Ein neues Projekt soll bei den Ferienkursen 2014 die Teilnehmer der verschiedenen Instrumentalkurse noch stärker untereinander vernetzen. In den Chamber Sessions werden drei bis fünf Spieler in kleinen Ad-hoc-Formationen zusammenkommen und ausgewählte Werke von Teilnehmern der Kompositionskurse (Call for Scores) sowie einige Klassiker neuer Kammermusik einstudieren. Jeweils ein Instrumentaldozent begleitet die Proben.

 

Im Vorfeld werden bereits Stücke dafür ausgewählt und der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Parts bestimmt. Instrumentalisten können sich schon vor den Ferienkursen für ein bestimmtes Projekt anmelden und vorbereiten. Werkstattkonzerte mit präsentationsreifen Ergebnissen sind möglich, im Vordergrund der Chamber Sessions steht aber der Austausch über eine konkrete Partitur, Probenmethodik, Notations- und Interpretationsfragen und die Zusammenarbeit mit dem Komponisten oder der Komponistin. Die Gesamtleitung des Projekts liegt 2014 in den Händen von Saxophon-Dozent Marcus Weiss.

 

Dozenten

Marcus Weiss (Leitung)

Raphaël Cendo

Uli Fussenegger

Arnold Marinissen

Ernesto Molinari

Geneviève Strosser

Composer-Performer

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen des Kurses Komposition

Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2013

 

Jennifer Walshe leitet bei den Darmstädter Ferienkursen 2014 ein spezielles Projekt, das sich an Composer-Performer richtet: KomponistInnen performen ihre eigenen Werke/Ideen/Konzepte. Die Bewerbungsfrist endete am 31. Dezember 2013. Jennifer Walshe und Xavier Dayer haben folgende sieben KünstlerInnen und ein Künstler-Duo für das Projekt ausgewählt:

 

Mathieu Corajod, Leo Hofmann, Andy Ingamells, Neele Hülcker, Hyeon Min Kim, Marcela Lucatelli, Julia Mihaly und Angelo Nicolas Solari Parra

 

Eine erste Arbeitsphase der ausgewählten TeilnehmerInnen fand vom 14. bis 18. April 2014 bei unserem Kooperationspartner, der Hochschule der Künste Bern, im Schweizerischen Biel statt, bevor die Arbeit der Gruppe bei den Ferienkursen (2.-16. August 2014) fortgesetzt wird.

 

In Kooperation mit der    logo hkb

 

Dozenten

Jennifer Walshe

David Helbich

 

Composition Beyond Music

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen des Kurses Komposition

Bewerbungsschluss: 15. Januar 2014

 

Peter Ablinger wird bei den Darmstädter Ferienkursen 2014 einen zweiwöchigen Workshop mit dem Titel „Composition Beyond Music" abhalten. „Field-Recordings, ortsspezifisches Komponieren und Installieren, Klänge-Ausstellen, Klangarbeit als soziales Pattern, die Voraussetzungen von Klang und Musik, Musik ohne Klänge, Technologie und Materialforschung, Archäoakustik, der Körper in der Musik, Klang und andere Medien, Wahrnehmung und Wirklichkeit – das könnten einige der Motive sein, um die es in Theorie und Praxis bis hin zur konkreten Erarbeitung und Präsentation von Stücken der Kursteilnehmer gehen kann", so skizziert Peter Ablinger den Rahmen seines Workshops.

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Peter Ablinger, Foto: Siegrid Ablinger

Dozent

Peter Ablinger

 

Curious Chamber Players Workshop

7 August, 9:30 - 11.30, Orangerie (COMPOSERS)

Aaron Einbond: Lac Léman (cl mouthpiece, cl body, beer bottle, metal whistle)

Zach Seely: Defeat (cl, perc, pno, guit, vlc)

Robert Blatt: Change(5) (fl, cl, vln, vlc)

 

7 August 2014 11:45 - 13:00, Orangerie (INSTRUMENTALISTS)

Malin Bång: Turbid Motion (bfl, bcl, 2perc, pno, guit, vln, vlc)

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Curious Chamber Players, Photo: CCP

 

Darmstadt Studies: Forschungstag Basel-Berlin

Öffentliches Symposium

 

Seit 2011 und 2013 befassen sich zwei gewichtige Forschungsprojekte an der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) und der Hochschule für Musik Basel (HSM Basel) mit der Geschichte der Darmstädter Ferienkurse. Während das Berliner Projekt „Ereignis Darmstadt“ unter der Leitung von Dörte Schmidt und Pietro Cavalotti die Ferienkurse als ästhetischen, theoretischen und politischen Handlungsraum begreift, wendet sich das von Michael Kunkel geleitete Basler Projekt „Fokus Darmstadt“ ausgewählten Fallbeispielen zur Aufführungspraxis der Neuen Musik im Zeitraum 1946–1990 zu.
Unter dem Titel „Darmstadt Studies“ werden beide Forschungsprojekte am 13. August 2014 bei den Ferienkursen Schwerpunkte ihrer Analysen präsentieren.

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Fokus Darmstadt (Basel)

Michael Kunkel (Basel)
Michel Roth (Basel)
Anne-May Krüger (Basel)

 

Ereignis Darmstadt (Berlin)
Dörte Schmidt (Berlin)
Pietro Cavallotti (Berlin)
Susanne Heiter (Berlin)
Kim Feser (Berlin)

 

Disklavier Plus

Offener Workshop

 

Als Partner im Ulysses Netzwerk ist das IMD an verschiedenen Kooperationsprojekten mit anderen europäischen Festivals und Akademien beteiligt. Bei den 47. Internationalen Ferienkurse wird das Projekt Disklavier Plus gezeigt: Fünf junge europäische Komponisten erhielten im Rahmen des Projekts Aufträge für neue Werke für Disklavier und (Live-) Elektronik: Ville Raasakka, Vito Zuraj, Ji Youn Kang, Lucas Wiegerink, Steffen Krebber. Das Yamaha Disklavier ist ein akustisches Klavier, das zusätzlich mit elektromechanischen Magneten und optischen Sensoren ausgestattet wird, sodass es selbständig Noten spielen und Pedale betätigen sowie Daten speichern und wieder reproduzieren kann.

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Mit freundlicher Unterstützung von

Yamaha

ENSEMBLE 2014

Bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik liegt seit 2010 ein besonderer Schwerpunkt auf der Arbeit von Spezialensembles für Neue Musik, die inzwischen zu zentralen Trägern und geradezu Motoren für viele Bereiche der Neuen Musik geworden sind. Diese rege Ensembletätigkeit ins Zentrum der Diskussion zu rücken ist das Anliegen der Projekte ENSEMBLE 2010 bzw. ENSEMBLE 2012 und bald ENSEMBLE 2014. Neben vielfältigen Präsentationen der neuen Ensemble-Kultur im Festivalprogramm soll in Darmstadt über zwei Wochen eine Arbeitssituation entstehen, wo der Austausch über grundlegende Fragen der Ensemblearbeit und Ensemblekomposition möglich ist. Beteiligt sind Ensembles, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen sowie solche, die bereits international wahrgenommen werden bis hin zu den erfahrenen, fest etablierten Ensembles für Neue Musik.

 

Unter dem Dach ENSEMBLE 2014 firmieren verschiedene Teilprojekte, darunter ein Workshop mit Jugendensembles für Neue Musik, Projekte der Gastensembles, Ensemble Composition Workshops, Offene Leseproben etc.
Herzstück des Projekts ist das Förderprogramm boost!, an dem bisher 13 vielversprechende Nachwuchsgruppen aus Deutschland, Griechenland, den Niederlanden, der Slowakei, der Ukraine, Usbekistan und den USA teilgenommen haben.

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Teilprojekte von ENSEMBLE 2014

boost!

Young Ensembles Platform

Studio musikFabrik & Guests

EWCM (European Workshop for Contemporary Music) in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und dem Warschauer Herbst

 

 

ENSEMBLE NIKEL mINUS oNE

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kurse Saxophon, Gitarre, Klavier und Schlagzeug

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2014

 

Mit seinem Projekt mINUS oNE bietet das Ensemble Nikel eine fünftägige Begegnung, bei der im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse 2014 junge Interpreten die Herausforderungen erkunden und erleben können, die sich beim Spielen zeitgenössischer Musik als Quartett ergeben. Das Nikel-Quartett lädt die Interpreten nicht nur ein, sich mit den üblichen Aspekten wie musikalischer Koordination, einheitlichem Klang, gemeinsamer Phrasierung und Atmung oder Partituranalyse zu befassen, sondern bezieht auch die Verbindung von elektrischen und akustischen Klangquellen mit ein, die sich von der speziellen Quartettbesetzung mit Saxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier ergibt (häufig mit zusätzlicher Elektronik).

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Yaron Deutsch und Ensemble Nikel bei den Ferienkursen 2010, Foto: Jens Steingässer

Expanded Music

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kompositionskurse

Bewerbungsschluss: 1. Juni 2014

 

Der Begriff „Expanded Music“ ist der Versuch, eine möglichst offene Umschreibung zu finden für Musik, die sich hinsichtlich ihres Materials und des Umgangs mit Medien, mit performativen oder theatralen Aspekten erweitert und die sich der Integration nicht-musikalischer Elemente und Konzepte öffnet.

 

Für den Workshop mit ensemble soundinitiative suchen wir nach Projekten, die für die Workshoparbeit geeignet sind: unfertige oder fast fertige Stücke für Try-outs; fertige Stücke, die neu beleuchtet, adaptiert oder mit denen experimentiert werden kann.

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Simon Steen-Andersen

Dozent

Simon Steen-Andersen

Harp Composition Workshop

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kurse Komposition und Harfe

Bewerbungsschluss: 15. Juni 2014


Während der Darmstädter Ferienkurse 2014 bieten Gunnhildur Einarsdóttir (Dozentin Harfe), Misato Mochizuki (Dozentin Komposition) und Oliver Schneller (Dozent Komposition) einen Workshop für HarfenistInnen und KomponistInnen an. Die teilnehmenden KomponistInnen werden gebeten, eine kurze Etüde (max. zwei Seiten) für Solo-Harfe mit dem Akzent auf eine bestimmte zeitgenössische Harfen-(Spiel)Technik zu schreiben. Als Alternative sind alle an den Ferienkursen teilnehmenden KomponistInnen eingeladen, kurze neue oder bereits vorhandene Solostücke für Harfe im Workshop zu präsentieren.

 

Ziel des Workshops ist es, das Verständnis der Komponisten gegenüber aktueller Harfen-Spieltechniken zu vertiefen und mit den entstehenden Etüden das Repertoire für HarfenistInnen zu erweitern, die sich mit zeitgenössischer Musik auseinandersetzen möchten. Die Tutoren werden einige der eingereichten Etüden auswählen, um sie in der Folge in einem Etüden-Sammelband mit verschiedenen KomponistInnen aufzunehmen.

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Gunnhildur Einarsdóttir, Foto: Rut Sigurdardottir

Dozenten

Gunnhildur Einarsdóttir

Misato Mochizuki

Oliver Schneller

Helmut Lachenmann – GOT LOST

Öffentlicher Workshop

 

Helmut Lachenmann, für die Geschichte der Ferienkurse – ähnlich wie Brian Ferneyhough – einer der wichtigsten Protagonisten, wird 2014 als "Visiting Composer" für einige Tage und verschiedene Workshops zu seiner Musik in Darmstadt zu Gast sein. Der erste Workshop umkreist Lachenmanns 2008 in München uraufgeführten „Liederzyklus" GOT LOST mit der Sopranistin Yuko Kakuta und Yukiko Sugawara am Klavier. Im Fokus steht dabei Lachenmanns komplexe Stimmbehandlung in diesem wie in anderen seiner Werke. Zu GOT LOST notierte der Komponist: „Drei nur scheinbar inkompatible Texte, ihrer pathetischen, poetischen, profanen Diktion entkleidet, werden aus derselben Klangquelle, einer ,wie auch immer' singenden Sopranstimme, in ein intervallisch ständig sich wandelndes Klang-, Hall- und Bewegungsfeld geschickt: rufend, verspielt ,trällernd', ariosoid lamentierend: sie unterbrechen und durchsetzen einander und stecken so einen ihnen letztlich selbst fremden Raum ab, in welchem – wie in allen meinen Kompositionen – Musik in ,ausdrucks'-loser Heiterkeit – und so der diese drei Texte verbindenden transzendenten, gott-losen Botschaft des ,ridicolas' bewusst – über sich selbst nachdenkt."

Helmut Lachenmann 2006 in Darmstadt, Foto: Günther Jockel

Dozent

Helmut Lachenmann

Interner Call for Miniatures

Uli Fussenegger (Dozent Kontrabass) und Ernesto Molinari (Dozent Klarinette) werden bei den diesjährigen Darmstädter Ferienkursen einen gemeinsamen Miniaturen-Workshop für BassistInnen, KlarinettistInnen und KomponistInnen anbieten. Ausgewählte Kompositionen sollen während der Ferienkurse in einem öffentlichen Workshop erarbeitet werden.

 

Interessierte TeilnehmerInnen der Kompositionskurse können bis zum 15. Juli 2014 eine PDF-Datei EINER Komposition oder ausgearbeiteten Skizze für Kontrabass und Kontrabassklarinette an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! einsenden.

 

Die beiden Dozenten werden KomponistInnen für die Teilnahme an dem Workshop auswählen. In einem Werkstattkonzert werden einige der Arbeiten präsentiert.

 

 

Ernesto Molinari 2012 in Darmstadt, Foto: Daniel Pufe

Bewerbungsschluss: 15. Juli 2014

Konstellationen

Der intensive Austausch von Ideen und Informationen, die durchaus kontroverse Reflexion über ästhetische und methodische Kompositionskonzepte sowie die stetige (Neu-) Bestimmung dessen, was Musik war und ist und sein kann – diese Koordinaten prägen die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik von ihren Anfängen 1946 bis heute. Viele der hier teils zum ersten Mal vorgestellten Musik-Modelle haben längst Geschichte geschrieben, andere sind mehr oder weniger in Vergessenheit geraten. Diese Phänomene aus historischer Perspektive neu aufzudecken, ihre (eventuellen) Potentiale für die Gegenwart und Zukunft freizulegen – das ist die Grundspur der Reihe Konstellationen.

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Konstellationen

Stefan Fricke

Michael Rebhahn

lecture–discussion–discourse

Ein Forum für akute Themen und Fragestellungen: Das Format lecture–discussion–discourse versteht sich bei den 47. Internationalen Ferienkursen als Plattform für Information, Austausch und Diskurs in Echtzeit. Dozenten der Kurse sowie ausgewählte Gäste werden in Präsentationen und Podiumsgesprächen ästhetische Positionen vorstellen, sich mit kontroversen Thesen auseinandersetzen und mit den Kursteilnehmern in Dialog treten.

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Lectures

Michael Rebhahn

 

Konstellationen

Stefan Fricke

Michael Rebhahn

Musik und Raum

Seminar Analyse, Ästhetik & Theorie

Offen für alle TeilnehmerInnen der Ferienkurse

 

Die fünfziger und sechziger Jahre waren – insbesondere im Umkreis der Darmstädter Ferienkurse – eine Zeit grundsätzlicher Reflexion des Komponierens und dessen, was Musik ist und sein kann. Damit verbunden war eine überaus reiche Theorieproduktion. Einzelne damals entfaltete Ideen wie etwa jene der Struktur haben sich längst als grundlegend erwiesen für die weitere kompositorische Entwicklung. Sie prägen bis heute und durchaus unterschiedlich viele Formen des Komponierens. Was aber ist aus anderen vor fünfzig Jahren heiß diskutierten Fragen geworden? Beschäftigen sie die Komponisten noch heute, vielleicht in verwandelter Form? Die Seminarreihe wird sich in diesem Jahr mit einem der wichtigsten Fragenkomplexe befassen, die um 1960 aktuell waren: Musik und Raum (ausgehend von Karlheinz Stockhausens "Carré" für vier Orchester und vier Chöre, 1959/60, und den Texten in Heft 7 der Zeitschrift Die Reihe, 1960).

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Dozenten

Ulrich Mosch
Yuval Shaked
Christoph Neidhöfer

Open Space

Für alle TeilnehmerInnen, DozentInnen und Gäste der Ferienkurse

 

Raum für Eigeninitiative, für öffentlichen Gedankenaustausch und selbstorganisierten Wissenstransfer bietet der OPEN SPACE, der bei den Darmstädter Ferienkursen 2010 erstmals seine Pforten öffnete und 2012 erneut enormen Zuspruch fand: 186 Projekte und Präsentationen wurden realisiert. Geplant und betreut wird das Projekt seit 2010 von Berno Odo Polzer.

Open Space Kalender 2014 (PDF)

 

Dozent
Berno Odo Polzer

Percussion Ensemble Workshop

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kurse Komposition und Schlagzeug

Bewerbungsschluss: 30. März 2014

 

Während der 47. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik bieten Christian Dierstein und Arnold Marinissen einen Workshop für Schlagzeuger und Komponisten an. TeilnehmerInnen der Kompositionskurse waren aufgerufen, Ideen und Konzepte für Schlagzeugstücke in einer Besetzung zwischen 4 bis 20 Schlagzeugern bis zum 30. März 2014 einzureichen.

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Dozenten

Christian Dierstein

Arnold Marinissen

Rods and Strings

Franz Martin Olbrisch Konzept & Realisierung

 

Seit über 20 Jahren beschäftigt sich Franz Martin Olbrisch mit der Konzeption und Realisierung intermedialer Räume. Für die Ferienkurse 2014 entwickelte er ein szenisch-audio-visuelles Konzept, in welchem Elemente von Klangskulptur, Installation, Video und Konzertsituation aufeinander prallen. Interessant werden dabei die Wechselwirkungen, die entstehen, wenn diese Elemente auf engstem Raum aufeinander treffen und den Betrachter dadurch in seinen gewohnten Verhaltensschemata verunsichern.
In bestimmten Situationen ähnelt die Arbeit eher einer Klanginstallation. In diesen Situationen gibt es keine Live-Musiker, die Videoprojektionen transportieren keine Bildinhalte und beschränken sich ganz auf die Funktion von Scheinwerfern. Sobald die Videoprojektion beginnt Bildinhalte wiederzugeben, ändert sich das Format: Zu den musikalisch-visuellen Eindrücken der Klangobjekte bildet die visuelle Projektion eine zweite Wahrnehmungsebene. Der reale Ort wandelt sich in einen imaginären, medialen Raum. Mit dem Auftreten der Live-Musiker erlebt das Werk schließlich eine weitere Metamorphose. Die Anwesenheit der Musiker fokussiert die visuelle Aufmerksamkeit der Zuschauer, ebenso wie die auditive Konzentration.

Tactile Sound Workshop – Internal Call

During the Darmstadt Summer Course 2014 Alessandro Perini will present a project on tactile sound, in the frame of Peter Ablinger’s workshop „Composition Beyond Music“.
The project consists of a chair with eight vibration speakers attached. These speakers will stimulate the tactile perception of the audience in eight distinct parts of their body. The chair will be presented as an installation, and people will be able to sit on it (one at a time). The music will be experienced mainly through the body; however, the full range of the spectrum is audible. Two vibration areas will be on the back, two under the seat, two on the arm rests, two under the feet. The eight speakers are coupled in four left/right pairs. The contact speaker model is „Mighty Dwarf 26W“.

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Deadline for submissions: 15 July 2014

The Darmstadt Forum: Eine kuratierte Debatte

Öffentliche Debatte

 

Stipendien-Preisträgerin Ashley Fure und Steven Kazuo Takasugi (Harvard University) haben für die nächsten Darmstädter Ferienkurse ein neues Diskursformat entwickelt: Das Darmstadt Forum. Ziel dieser Veranstaltung, die in der ersten Kurswoche stattfinden wird, ist es, ein kuratiertes und intensiv vorbereitetes Format zum Austausch über drängende Themen der Neuen Musik zu präsentieren. Die Themen greifen ästhetische, strukturelle, technische oder allgemein kulturelle Fragestellungen der Neuen Musik auf.

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Dozenten

Ashley Fure
Steven Takasugi

 

Workshop Zeitgenössische Oper

Workshop mit Auswahlverfahren

Für TeilnehmerInnen der Kurse Komposition und Stimme und andere Interessierte

Bewerbungsschluss: 1. Dezember 2013

 

2014 bieten die 47. Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik eine Werkstatt für zeitgenössische Oper unter der Leitung des Komponisten Hans Thomalla (Northwestern University Chicago) und des Dramaturgen Patrick Hahn (Oper Stuttgart) an. Die Werkstatt richtet sich vornehmlich an Komponisten, aber sie wird auch für andere Teilnehmer offen sein: vor allem Sänger und Darsteller mit Interesse an der Aufführung zeitgenössischer Opern, Dramaturgen, Regisseure und andere Theaterschaffende.

 

Die Komponisten erhalten die Gelegenheit, ein Musiktheaterprojekt in Darmstadt vorzustellen und es mit den Tutoren zu diskutieren. Darüber hinaus wird eine Szene daraus von der Regisseurin Lydia Steier und dem Dirigenten Stefan Schreiber geprobt. Der Werkstatt steht für die gesamten zwei Wochen ein kleines Theater (West Side Theatre Darmstadt) zur Verfügung. Instrumentalisten des Ensemble Interface werden für die musikalische Realisierung zur Verfügung stehen, ebenso wie Sänger aus dem Meisterkurs von Donatienne Michel-Dansac.

 

In Kooperation mit dem    logo westsidetheatre

Donatienne Michel-Dansac 2012 in Darmstadt

Dozenten

Hans Thomalla (Konzeption)
Patrick Hahn (Dramaturgie und Konzeption)

Donatienne Michel-Dansac (Coaching Stimme)

Stefan Schreiber (Musikalische Einstudierung)

Lydia Steier (Regie)