eventgrafik-2016

Amaral, Heloisa

Brazilian pianist Heloisa Amaral has studied piano, historical keyboards and conducting in Freiburg (DE) and Oslo (NO). Her early interest for contemporary music has led to collaborations with composers such as Helmut Lachenmann, Matthias Spahlinger, Simon Steen-Andersen, Johannes Kreidler, Øyvind Torvund, Alvin Lucier, Phil Niblock, Erik Daehlin and Marina Rosenfeld. A former member of ensemble asamisimasa (2003-09), Heloisa works currently as a freelance, performing mainly as a soloist, with Duo Hellqvist/Amaral (vln/pn) or Ensemble neoN. Recent performances (2016) include concerts at Klang Festival (DK), Mata Festival New York (US) and Seoul Arts Center (KO).  In addition, Heloisa is active as teacher, curator and researcher, with special interest for the political and philosophical aspects of contemporary music practice. Between 2012-15 she was Head of Education at Ultima Oslo Contemporary Music Festival and curator of Ultima Academy. Combining her interest in musical  performance, curatorial practices and music theatre, Heloisa pursues a PhD in artistic research at the Orpheus Institute (BE) since 2015 on the topic "More Fetish Objects to Haunt Us, or what to do with musical works from the past".

Heloisa Amaral 2012 in Darmstadt

Andre, Mark (Komposition)

Geboren 1964 in Paris/Frankreich. Hat nach seinem Studium in Frankreich, das er unter anderem am Pariser Conservatoire national supérieur de musique bei Claude Ballif und Gérard Grisey absolvierte, in Deutschland eine neue musikalische Heimat gefunden. Seine Begegnung mit der Musik von Helmut Lachenmann, dessen Partitur für das Klavierkonzert Ausklang ihm eher zufällig in die Hände geraten war, beschreibt er als Offenbarung. In der Folge absolvierte er von 1993 bis 1996 ein weiterführendes Kompositionsstudium bei Lachenmann an der Hochschule für Musik Stuttgart sowie ein Studium der Musikelektronik bei Andre Richard im Experimentalstudio des SWR, und er verlagerte seinen Lebensschwerpunkt nach Deutschland. Hier wurde er schon bald mit Stipendien und Preisen wie dem Kranichsteiner Musikpreis der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt (1996), dem 1. Preis des Internationalen Kompositionswettbewerbs Stuttgart (1997) und dem Kompositionspreis der Oper Frankfurt (2001) ausgezeichnet, und 1998 war er erstmals auch als Dozent zu den Darmstädter Ferienkursen eingeladen. 2002 erhielt er den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung.

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Mark Andre 2006 in Darmstadt, Foto: Günther Jockel

Mark Andre @ Edition Peters

Mark Andre auf soundcloud

Aperghis, Georges (Komposition)

Geboren 1945 in Athen/Griechenland als Sohn eines Bildhauers und einer Malerin. Zugang zur Musik bekam er über das Radio und durch private Klavierstunden. 1963 ließ er sich zunächst als freischaffender Künstler in Paris nieder, wo er seitdem lebt. Im selben Jahr begann er als Autodidakt seine ersten, damals noch durch serielle Techniken sowie durch Iannis Xenakis geprägten Kompositionen. Die Malerei gab er bald darauf auf. Nachdem Aperghis die Welt des Theaters und die Arbeiten von John Cage und Mauricio Kagel entdeckt hatte, erneuerte er ab Mitte der 1960er-Jahre seine musikalischen Ausdrucksformen. Visuelle Aspekte und theatralische Elemente spielen in allen seinen Werken eine große Rolle.

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Berweck, Sebastian (Atelier Elektronik)

Mit über 220 Ur- und Erstaufführungen ist Sebastian Berweck einer der gefragtesten Interpreten für experimentelle zeitgenössische Musik. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt dabei in der (Wieder-)Aufführung von elektronischen Stücken, die teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr aufgeführt wurden. Als Solist und Ensemblemitglied hat er in den letzten Jahren bei fast allen großen Festivals für Neue Musik gespielt. Aufnahmen davon sind bei Radio France, HR, RB, DeutschlandRadio, Deutschlandfunk, WDR, SWR, Wergo, Mode, durian, cri, World Edition, nochords, naivsuper und HCR erschienen.

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Blaauw, Marco (Brass Academy - Trompete)

Geboren 1965. Studierte zunächst am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und setzte seine Studien später bei Pierre Thibaud und Markus Stockhausen fort.
Heute ist Marco Blaauw international konzertierender Solist und seit 1994 Mitglied des Ensembles Musikfabrik in Köln.
Er arbeitet eng sowohl mit etablierten als auch mit jüngeren Komponisten unserer Zeit zusammen. Viele Werke sind für ihn geschrieben worden, darunter Werke von Peter Eötvös, Georg Friedrich Haas, Wolfgang Rihm und Rebecca Saunders.

Seit 1998 arbeitete Blaauw intensiv mit Karlheinz Stockhausens zusammen. Er übernahm die Hauptrolle in Stockhausens "Michaels Reise" und war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt, darunter Stockhausens "Harmonien" für die BBC Proms in der Royal Albert Hall sowie mit vielen Solo-Rollen aus dem Zyklus "Licht".

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Foto: Jose Verhaegh

Chapman, Christine (Brass Academy – Horn)

Aufgewachsen in den Küstenwäldern des westlichen Michigans ist Christine Chapman weit gereist, um ihre Leidenschaft für die Musik zu verfolgen.
Nach Abschluss Ihres Studiums an der Universität von Michigan und der Indiana Universität kam sie 1990 nach Deutschland, wo sie für zahlreiche Orchester als Hornistin tätig war, u.a. in den Rundfunk-Symphonieorchestern des Norddeutschen- und des Westdeutschen Rundfunks, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Gürzenich Orchester Köln und dem Royal Orchestra Antwerpen.

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Ciciliani, Marko (Komposition)

1970 in Kroatien geboren. Cicilianis Arbeitsschwerpunkte vereinen performative elektronische Musik – oft in Kombination mit akustischen Instrumenten, und audiovisuelle Erweiterungen mit Mitteln wie Laser, Lichtdesign oder Live-Video.

 

Charakteristisch für Cicilianis Kompositionen ist die Auffassung von Klang als nicht nur abstraktes, sondern kulturell geprägtes Material, dessen kommunikatives Potential es auszuloten gilt. In seinen Werken kommt eine konzeptionell ausgerichtete Arbeitsweise zum Ausdruck, in der Aspekte der klassischen Komposition ebenso zum Tragen kommen wie solche der Computermusik und der Medienkunst.

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Czernowin, Chaya (Komposition)

Born 1957 in Haifa, is a composer of operas orchestral and chamber works which have been played worldwide. She was composer in residence in Salzburg festival, and Lucerne Festival. She is Walter Bigelow Rosen Professor of Music at Harvard University and was a Professor for Composition at the University for Music and Performing Arts Vienna Austria and the university of  California San Diego.

Czernowin works imaginatively and analytically with metaphors as a means of reaching a sound world which is unfamiliar and is never taken for granted attempting to give a voice to what is internally hidden from one’s view. Main pieces: the opera Pnima, the orchestral piece Maim (50’), and HIDDEN (45') for quartet and electronics.

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Chaya Czernowin, Photo: Zvia Fridman
Website Chaya Czernowin

De Vega, Mario (Atelier Elektronik)

Mario de Vega wurde 1979 in Mexico City geboren. Durch ortsspezifische Interventionen, Klang, Skulptur, Aktionen und Publikationen in verschiedenen Formaten erforscht er den Wert des Versagens, der Angreifbarkeit und der Simulation. De Vega leitete Seminare, Workshops und hielt Vorträge unter anderem an der Universität der Künste Berlin, dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt, der Technischen Universität Berlin, der Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig, dem KW Institut for Contemporary Art Berlin, dem Laboratorio Arte Alameda, der Universität für angewandte Kunst Wien, dem Museo Universitario de Arte Contemporáneo, dem Goucher College, dem ArtPlay Center, dem LABoral Centro de Arte y Creación Industrial und dem Harvestworks Digital Media Arts Center. De Vega veröffentlichte mehrere Publikationen, darunter Atrás, die erste Retrospektive seines Werkes mit Texten von Guillermo Santamaria, Michel Blancsubé, Andrés Oriard und Björn Gottstein. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Kontexten in Mexiko, Nordamerika, Südafrika, Indien, Russland, Japan und in Europa gezeigt. Er lebt und arbeitet in Berlin und Mexico City.

Mario de Vega 2012 mit dem Splitter Orchester in Darmstadt, Foto: Stefan Daub
Website Mario de Vega

Deutsch, Yaron (Gitarre & E-Gitarre)

Geboren 1978 in Tel Aviv/Israel. Mit achtzehn Jahren gründete er seine erste Band, Ofek III – ein Fusion-Trio, das eigene Kompositionen spielt. 1999 nahm er sein Studium an der “Rubin Academy for Music and Dance” in Jerusalem unter der Anleitung der Gitarristen Steve Paskof und Yossi Levi auf. Im Jahr 2006 gründete er gemeinsam mit dem Saxophonisten Gan Lev in Tel Aviv das Quartett für zeitgenössische Musik Ensemble Nikel.
Mit dem Ensemble und als Solist realisierte er diverse Zusammenarbeiten mit etablierten und jungen Komponisten, darunter finden sich Uraufführungen u. a. von Mark Barden, Franck Bedrossian, Michael Beil, Pierluigi Billone, Raphaël Cendo, Chaya Czernowin, Clemens Gadenstätter, Bernard Gander, Philippe Hurel, Marco Momi, Helmut Oehring, Stefan Prins, Alexander Schubert und Michael Wertmüller.

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Dierstein, Christian (Schlagzeug)

Absolvierte sein Musikstudium bei Bernhard Wulff in Freiburg, bei Gaston Sylvestre in Paris und bei Wassilios Papadopulus in Mannheim. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und war Stipendiat der deutschen Studienstiftung ,sowie der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Seit 1988 ist er der Schlagzeuger des ensemble recherche und seit 1994 des Trio accanto mit Nicolas Hodges und Marcus Weiss.


Er beschäftigt sich intensiv mit außereuropäischer Musik und der freien Improvisation. In der Saison 2010/11 war er einer der "Rising Stars" der Euopean Concert Hall Organisation. Sein solistisches Auftreten mit verschiedenen Orchestern führen ihn um die ganze Welt.

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Christian Dierstein (links) unterrichtet in Darmstadt 2010, Foto: Anja Trautmann
Website Christian Dierstein

Einarsdóttir, Gunnhildur (Harfe)

Begann ihre Harfenausbildung im Alter von 13 Jahren in Island. Anschließend studierte sie am Conservatoire National Superieur de Paris bei Brigitte Sylvestre und bei Sioned Williams, Hafenistin des BBC Symphony Orchestra, in London. Danach wechselte sie zum Studium ans Conservatorium van Amsterdam und nahm Unterricht bei der renommierten Harfenistin und Pädagogin Erika Waardenburg. In Amsterdam erhielt Gunnhildur ihr Bachelor Diplom mit Auszeichnung und einen Master of Music. Im Laufe ihres Studiums spezialisierte sie sich auf die Interpretation von zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus studierte sie alte Musik am Königlichen Konservatorium Den Haag und lernte die italienische Tripelharfe bei Christina Pluhar. Im Dezember 2013 wurde Gunnhildur Einarsdóttir an der Sibelius Academy in Helsinki promoviert. Sie fertigte in diesem Zusammenhang ein Manual zur zeitgenössichen Harfennotation und -spieltechnik für Komponisten an. Diese Arbeit ist im Internet einsehbar.

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Feiler, Dror (Komposition)

Geboren 1951 in Tel Aviv. Aufgewachsen in einem Kibbuz in Israel, übersiedelte er 1973 nach Schweden. Zunächst studierte dort er am Fylkingen Institut für Neue Musik, 1977/78 Musikwissenschaft an der Universität in Stockholm und von 1978 bis 1983 Komposition an der Musikakademie in Stockholm bei Gunnar Bucht, Sven-David Sandström und Brian Ferneyhough.

Dror Feiler gilt als einer von Schwedens führenden Komponisten und Improvisationsmusikern. Als Musiker und Komponist erhielt er Aufträge einiger der wichtigsten europäischen Orchester, Festivals und Ensembles, darunter das Stockholm New Music Festival, die Donaueschinger Musiktage, das Huddersfiled Contemporary Music Festival und Wien Modern.

Seit Mitte der 70er Jahre trat Feiler mit seinen eigenen Improvisationsgruppen Lokomotiv konkret und The too much too soon Orchestra und mit anderen Gruppen u.a. als Saxophon-Solist in zahl-reichen Ländern auf.

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Fels, Lucas (Violoncello)

Geboren 1962 in Lörrach/Deutschland. Studierte in Freiburg/Breisgau bei Christoph Henkel, in Amsterdam bei Anner Bijlsma und in Fiesole/Florenz bei Amadeo Baldovino. Er nahm an Meisterkursen unter anderem bei Antonio Janigro, Siegfried Palm und Bruno Canino teil. Er ist Gründungsmitglied des ensemble recherche und hat seit 1985 annähernd vierhundert Uraufführungen im Bereich der zeitgenössischen Kammer- und Ensemblemusik mitgestaltet. Seine enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Klaus Huber, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Salvatore Sciarrino oder Beat Furrer führten zu zahlreichen ihm gewidmeten Werken. Bei den Donaueschinger Musiktagen tritt Lucas Fels seit 1993 regelmäßig auf. Seit Ende 2005 ist er als Nachfolger von Rohan de Saram Mitglied des Arditti Quartetts.

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Lucas Fels (links) mit Pieter Matthynssens und Hans Thomalla (hinten) in Darmstadt 2010

Ferneyhough, Brian (Komposition)

Geboren 1943 in Coventry/Großbritannien. Er erhielt seine musikalische Ausbildung an der School of Music in Birmingham und an der Royal Academy of Music in London sowie ab 1968 bei Ton de Leeuw in Amsterdam und bei Klaus Huber am Konservatorium in Basel. 2000 wurde er Fakultätsmitglied an der Stanford University und bald darauf zum William H. Bonsall Professor in Music ernannt. Im Jahr 2007 erhielt Ferneyhough den Erst von Siemens Musikpreis für sein Lebenswerk. Der Name Brian Ferneyhough ist untrennbar verbunden mit dem Begriff „Neue Komplexität". Seine Kompositionen stellen an die Interpreten die höchsten spieltechnischen Anforderungen. Neben seiner herausragenden Bedeutung als Komponist zählt Ferneyhough vor allem aber zu den wichtigsten Kompositionslehrern seiner Generation. Er unterrichtete Komposition an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau, an der Civica Scuola di Musica in Mailand, am Königlichen Konservatorium Den Haag sowie an der University of California in San Diego.
Bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt ist Ferneyhough seit 1976 regelmäßig als Dozent zu Gast, zuletzt 2014.

Brian Ferneyhough in Darmstadt 2012, Foto: Daniel Pufe

Filidei, Francesco (Komposition)

Born in Pisa in 1973, Francesco Filidei graduated from the Conservatory of Florence and the Paris Conservatoire. As organist and composer, he has been invited by the most important festivals of contemporary music.
After obtaining a commission from the IRCAM Reading Committee in 2005, he was awarded the Salzburg Music Förderpreisträger (2006), the Takefu Prize (2007), the Siemens Förderpreisträger (2009), the UNESCO Picasso / Miró Medal of the Rostrum of Composers (2011), the Abbiati Prize (2015). He was composer-in-residence at the Schloss Solitude Academy in 2005, member of the Casa de Velázquez in 2006 and 2007 and resident at the Villa Medici in 2012-13. He is a fellow of the DAAD Berlin and composer-in-residence at 2e2m in 2015. He has taught composition at Royaumont (“Voix Nouvelles”), the University of Iowa, Takefu, the International Young Composers Academy in Tchaikovsky City, and at Barga inaudita. His works are published by Rai Trade.

Frank, Patrick (Visiting Composer)

Geboren 1975 in Rio de Janeiro/Brasilien. Klavier-, Musiktheorie-, Kompositionsstudium an der ZHdK in Zürich. Studium der Kulturwissenschaften, Philosophie und Soziologie an der Universität Luzern. Er realisierte verschiedene Kunstprojekte, darunter SEIN/NICHTS (WorldNewMusic Days04, Zürich 2003), Konzert-Installation Limina (IGNM, Basel 2006), Projekt Limina (Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, Dresden 2007), wir sind aussergewöhnlich I–III (Sophiensaele Berlin, Gessnerallee Zürich, Festival Tonlagen, Dresden 2013-14), Freiheit – die eutopische Gesellschaft I–III (Donaueschinger Musiktage 2015, Gessnerallee Zürich, Genf 2015/16).

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Fricke, Stefan (Schreibwerkstatt)

Geboren 1966 in Unna/Deutschland. Studierte nach dem Zivildienst Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. 1989 gründete er mit Sigrid Konrad in Saarbrücken den PFAU-Verlag. Lehraufträge und Workshops führen ihn regelmäßig an verschiedene akademische Institutionen. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur zeitgenössischen Musik. Seit 2000 ist Fricke im Vorstand der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) tätig und Mitglied im Bundesfachausschuss Neue Musik des Deutschen Musikrats. 2007 leitete er die Redaktion Studio Akustische Kunst beim WDR in Köln. Seit 2008 ist er Redakteur für Neue Musik beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main.
Stefan Fricke ist nach 2004, 2010, 2012 und 2014 nun zum fünften Mal als Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen tätig und wird schwerpunktmäßig als einer der „Chefredakteure" der Schreibwerkstatt tätig sein.

Stefan Fricke performt John Cage's "59 1/2" in Darmstadt 2012, Foto: Daniel Pufe

Furrer, Beat (Visiting Composer)

Geboren 1954 in Schaffhausen/Schweiz. Erhielt an der dortigen Musikschule seine erste Ausbildung (Klavier). Nach seiner Übersiedlung nach Wien im Jahr 1975 studierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Dirigieren bei Otmar Suitner sowie Komposition bei Roman Haubenstock Ramati. Im Jahr 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Im Auftrag der Wiener Staatsoper schrieb er seine erste Oper Die Blinden, seine zweite Oper Narcissus wurde 1994 beim steirischen herbst an der Oper Graz uraufgeführt.

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Furrer, Eva (Flöte & Yoga)

Geboren 1965 in Judenburg/Österreich. Studierte an der Kunstuniversität Graz und an der Musikuniversität Wien bei Wolfgang Schulz. Sie erhielt unmittelbar danach den Würdigungspreis für besondere künstlerische Leistungen des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Nach einigen Jahren Orchesterspiel spezialisierte sich Eva Furrer auf zeitgenössische Musik und wurde 1990 Mitglied des Klangforum Wien. Solistische Auftritte bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals, unter anderem mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Klangforum Wien, dem RSO Wien und dem Lucerne Festival Orchestra unter Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Peter Eötvös, Beat Furrer, Heinz Holliger, Hans Zender uva. Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Improvisation, Weiterentwicklung der Flötentechnik auf Sonderinstrumenten (Kontrabassflöte) sowie Yogaunterricht für Instrumentalisten und Komponisten.

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Eva Furrer 2010 in Darmstadt, Foto: Anja Trautmann

Fussenegger, Uli (Kontrabass)

Uli Fussenegger konzertiert bei den wichtigsten Festivals auf allen Kontinenten als Solist und/oder Ensemblemusiker und ist Mitglied des Klangforum Wien.
Zahlreiche Werke wurden für ihn komponiert (u.a. von Georges Aperghis, Bernard Lang, Beat Furrer, Matthias Pintscher, Mauricio Sotelo, Alberto Posadas, Malin Bang, uva) und von ihm uraufgeführt, zudem konzertiert er im Bereich der freien Improvisation und Elektronik. Mitwirkung bei unzähligen CD/DVD/TV Produktionen als Musiker, Komponist, Aufnahmeleiter und Produzent.
Als Komponist trat Uli Fussenegger zuletzt mit dem Stück 'San Teodoro 8' (Teil des Projekts Giacinto Scelsi revisited) in Erscheinung, das seine Uraufführung in Witten 2014 erlebte und seitdem mehrfach bei internationalen Festivals aufgeführt wurde.
Uli Fussenegger ist zudem Programmdramaturg und Projektentwickler des Klangforum Wien. Ausserdem ist er Gründer und Betreiber des CD Labels DURIAN Records.
Er unterrichtet an der Hochschule für Musik in Luzern, bei den Int. Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt und bei der Ensembleakademie ‚Impuls‘ in Graz sowie an der Kunstuniversität Graz.
Bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt ist Uli Fussenegger seit 2002 als Dozent tätig.

Uli Fussenegger spielt "Parlando" von Georges Aperghis 2010 in Darmstadt, Foto: Albrecht Haag

Hagen, Lars Petter (Visiting Composer)

Geboren 1975 in Ski in der Nähe von Oslo/Norwegen. 1995-2000 studierte er Komposition an der Norwegian State Academy of Music bei Rolf Wallin und Asbjørn Schaathun. Außerdem nahm er an Kursen und Meisterklassen von Brian Ferneyhough, Salvatore Sciarrino, Gerald Bennett und Jonathan Harvey teil.
Sein Werkverzeichnis umfasst Instrumentalmusik, aber auch elektroakustische Kompositionen sowie Bühnen- und Filmmusik. Zudem entwarf er Klanginstallationen im Astrup Fearnley Museum, im Osloer Hauptbahnhof während des Music Under Oslo Festival, im Edvard Munch Haus in Warnemünde und an der Frankfurt University in Rostrum.

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Lars Hagen Petter, Foto: Ellen Lande Gossner

Website Lars Petter Hagen

Helbich, David (Performance & Komposition)

1973 in Berlin geboren, studierte Komposition und Philosophie in Amsterdam und Freiburg. Seit 2002 arbeitet und lebt er in Brüssel. Er kreierte experimentelle Werke für die Bühne, Print- und Online- Medien und den Öffentlichen Raum. Sein Schaffen bewegt sich zwischen repräsentativen und interaktiven Arbeiten, werkhaften Stücken und Interventionen, zwischen konzeptuellen Werken und Aktionen. Sein beständiges Interesse ist das Publikum als aktive Individuen zu begreifen sowie der Suche nach einer Erweiterung der Erfahrung in künstlerisch begrenzten Räumen. Bei den diesjährigen Ferienkursen wird er unter anderem – wie bereits 2014 – zusammen mit Jennifer Walshe einen Workshop für Composer-Performer leiten.

David Helbich Foto: Katja Dreyer
Website David Helbich

Hodges, Nicolas (Klavier)

Geboren 1970 in London/Großbritanien. Er studierte am Winchester College und an der University of Cambridge, seine Lehrer waren Robert Bottone, Susan Bradshaw und Sulamita Aronovsky. Außerdem studierte er Komposition bei Michael Finnissy und Robin Holloway. Neue Musik steht im Zentrum seiner Konzerttätigkeit, gern kombiniert er auch klassische und moderne Werke. Er spielte als Solist mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, den Philharmonischen Orchestern von Tokyo, Stockholm und Helsinki, den Bamberger Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und diversen Rundfunkorchestern Deutschlands und Großbritanniens unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Oliver Knussen, James Levine, Jonathan Nott, Peter Rundel, Jukka Pekka Saraste und Hans Zender. Zahlreiche Werke wurden für ihn geschrieben, darunter auch das 2008 uraufgeführte Klavierkonzert mit Videoprojektion „In Seven Days" von Thomas Adès und Elliott Carters Klavierkonzert „Dialogues", das er seit der Uraufführung 2004 mit der London Sinfonietta in vielen Ländern erstaufführte. Er ist Pianist des Trio Accanto (gemeinsam mit Christian Dierstein und Marcus Weiss).
Hodges ist seit 2000 Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt.

Nicolas Hodges (rechts) mit Hans Thomalla 2010 in Darmstadt, Foto: Jens Steingässer
Website Nicolas Hodges

Iddon, Martin (Komposition)

Geboren 1975 in Manchester/ GB. Iddon ist Komponist und Musikwissenschaftler. Seine Musik wurde in Nordamerika, Europa und Australasia von Musikern wie Ensemble SurPlus, Distractfold, Ensemble Interface, ekmeles, dem Kairos Quartett, Heather Roche, Eva Zöllner,  Rei Nakamura u.a. aufgeführt und ist von Radio- und Fernsehstation gesendet worden. 2014 erschien die CD pneuma. Sein Steichtrio, Danaë, wurde in der Kategorie Kammermusik mit dem British Composer Awards 2014 ausgezeichnet.


Seit 2012 ist Martin Iddon Professor für Musik und Ästhetik an der University of Leeds (GB). Seine Bücher "New Music at Darmstadt" und "John Cage and David Tudor" sind im Verlag Cambridge University Press erhältlich. Seine Musik erscheint im Verlag Composers Edition.

Jennings, Graeme (Violine)

Geboren 1968 in Australien. Der Violinist und Bratschist war Mitglied des Arditti Quartetts (1994-2005) und tourte bereits weit durch die Welt. Er veröffentlichte mehr als 80 Aufnahmen, gab über 300 Konzerte und erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a. den Siemens von Siemens Musikpreis (mit dem Arditti Quartett 1999) und zwei Gramophone Awards. Aktiv als Solo- und Kammermusiker, Ensembleleiter und Dirigent, reicht sein Repertoire von Bach bis Boulez und darüber hinaus. Jennings ist sowohl Mitglied des australischen Ensemble Elision als auch der San Francisco Contemporary Music Players, dem Lunaire Collective und dem Kurilpa String Quartet. Er trat zudem als Gastkonzertmeister des Adelaide, Melbourne and West Australian Symphony Orchestras und der Sydney Symphony auf. 

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Kirchmayr, Susanne – aka Electric Indigo (Atelier Elektronik)

Electric Indigo, Musikerin, Komponistin und DJ aus Wien, begann 1989 aufzulegen und bereiste als DJ mittlerweile 37 Länder der nördlichen Hemisphäre. Sie lebte von 1993-96 in Berlin, um im legendären Hardwax Plattenladen zu arbeiten. Nach ihrer Rückkehr gründete sie 1998 das Netzwerk female:pressure, das 2009 mit einer Honorary Mention beim Prix Ars Electronica bedacht wurde. Als Komponistin erhielt Kirchmayr 2012 den ‘outstanding artist award” in der Sparte Computermusik und elektronische Musik und 2013 das österreichische Staatstipendium für Komposition vom BMUKK. In den letzten Jahren beschäftigt sie sich in ihren Werken vor allem mit den Möglichkeiten, mittels granularer Synthese und spektraler Bearbeitung Aufnahmen gesprochener Sprachen als Grundlage ihrer Klänge zu verwenden. Ihre neueste Komposition hatte beim Wien Modern Festival im November 2015 Premiere.

Lang, Klaus (Komposition)

Geboren 1971 in Graz/Österreich, lebt in Steirisch Lassnitz (Österreich). Er studierte Komposition und Musiktheorie (bei H. M. Preßl, B. Furrer and Y. Pagh-Paan) und Orgel. Klaus Lang liebt Tee. Was er nicht mag, sind Rasenmäher und Richard Wagner. Musik wird von Klaus Lang nicht als Mittel gebraucht, um außermusikalische Inhalte zu transportieren, seien es Affekte, philosophische oder religiöse Ideen, politische Programme, Werbeslogans etc. Musik ist für ihn keine Sprache, die der Kommunikation außermusikalischer Inhalte dient, sie ist ein freies, für sich stehendes akustisches Objekt. 

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Leichtmann, Hanno (Atelier Elektronik)

1970 geboren. Kam Anfang der 90er Jahre als Schlagzeuger der Improvisierten Musik nach Berlin und gründete mit anderen Musikern die sogenannte „EchtzeitMusikSzene“. Ende der 90er Jahre wandte er sich der Elektronischen Musik zu, veröffentlichte unter dem Pseudonym STATIC etliche Alben, 12“ und Remixe und tourte damit durch Europa, Japan, Nord und Südamerika.

Er schrieb zusammen mit Lars Rudolph die Musik zum Tanzstück und Film ALLEE DER KOSMONAUTEN von Sasha Waltz & Guests, komponierte den Soundtrack zu CHRISTOPH SCHLINGENSIEFS nie vollendetem Film AFRICAN TWINTOWERS sowie mehrere Hörspiele unter der Regie von LEONARD KOPPELMANN für WDR und NDR.

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Malzacher, Florian

Florian Malzacher ist Künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals in Köln, Düsseldorf und Mülheim/Ruhr, sowie freier Kurator, Dramaturg, Herausgeber und Autor. Von 2006 bis 2012 war er Leitender Dramaturg/Kurator des multidisziplinären Festivals steirischer herbst in Graz/Österreich. Als freier Draatur hat er mit Künstlern wie Rimini Protokoll, Lola Arias, und dem Nature Theater of Oklahoma zusammengearbeitet. Er (ko-)kuratierte unter anderem das 170-stündige Camp “Truth is concrete” über künstlerische Strategien in der Politik (Graz, 2012), die performative Konferenz „Aneignungen” (Ethnologisches Museum Berlin/Humboldt LAB, 2015) und den Kongress „Artist Organisations International” (Berlin, 2015). Zuletzt erschienen die von ihm herausgegebenen Bücher „Truth is Concrete. A Handbook for Artistic Strategies in Real Politics“ (Sternberg Press, 2014) und „Not Just a Mirror. Looking for the Political Theatre of Today“ (Alexander Verlag, 2015).

Florian Malzacher (c) Wolfgang Silveri
Website Florian Malzacher

Meanwell, Peter (Schreibwerkstatt)

Peter Meanwell ist Künstlerischer Leiter des Borealis-Festivals – einem Festival für experimentelle Musik in Bergen (Norwegen). Als Auftraggeber und Kurator neuer Kompositionen, Klangkunst- und Improvisationsstücke interessiert er sich für Arbeiten, die das Konzerterlebnis neu ausloten. Ebenso gilt sein Interesse den Crossgenres. Als Musikjournalist hat er für Songlines und The Wire geschrieben, seit zehn Jahren arbeitet er zudem als Radioproduzent für die BBC – vor allem mit Arbeiten im klassischen und exreimentellen Metier, mit Dokumentationen und ethnografischen Field Recordings.

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Peter Meanwell, Foto: Magnus Håland Sunde

Michel-Dansac, Donatienne (Stimme)

Geboren in Frankreich. Begann ihr Musikstudium mit sieben Jahren am Conservatoire National de Région in Nantes (Violine und Klavier). Mit elf Jahren wurde sie Mitglied des Kinderchors der Oper in Nantes. 1985 wurde sie in die Gesangsklasse des Pariser Konservatoriums aufgenommen. Dank ihrer engen Zusammenarbeit mit dem IRCAM (seit 1993) hat sie zahlreiche Werke uraufgeführt, u. a. von Philippe Manoury, Pascal Dusapin, Luca Francesconi, Georges Aperghis, Fausto Romitelli und Philippe Leroux. Donatienne Michel-Dansac befasst sich auch intensiv mit dem barocken Repertoire. Zusammen mit dem Regisseur Philippe Beziat drehte sie den Film „musica da camera".

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Donatienne Michel-Dansac 2012 in Darmstadt, Foto: Stefan Daub

Molinari, Ernesto (Klarinette)

Geboren 1956 in Lugano/Schweiz. Studierte Klarinette in Basel und Bassklarinette in Amsterdam. Seine rege Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist führen ihn zu den wichtigsten Festivals in ganz Europa, u. a. zum Festival d'Automne Paris, den Salzburger Festspielen, zum Lucerne Festival und zu Wien Modern. Neben der Interpretation klassischer, romantischer und zeitgenössischer Werke beschäftigt sich Ernesto Molinari mit Jazz und Improvisation. Zahlreiche Werke, die für ihn komponiert wurden, hat er zur Uraufführung gebracht. Rundfunk- und CD-Aufnahmen u. a. mit Werken von Arnold Schönberg, Brian Ferneyhough, Jean Barraqué, Michael Jarrell und Emanuel Nunes begleiten seine Konzerttätigkeit.

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Ernesto Molinari 2012 in Darmstadt, Foto: Daniel Pufe
Website Ernesto Molinari

Neset, Anne Hilde (Schreibwerkstatt)

Anne Hilde Neset ist Kuratorin, Dozentin und schreibt für Radio und Printmedien. Sie arbeitet als künstlerische Leiterin von nyMusikk in Oslo, als Moderatorin des Programms Late Junction in BBC Radio 3, als Contributing Editor des monatlichen Musikmagazins The Wire. Sie ist Mitbegründerin von Electra Productions in London.

Zu ihren kuratierten Projekten gehören der Latitude Contemporary Art Prize (Latitude Festival), Her Noise (South London Gallery) und die Zusammenarbeit von Kim Gordon, Tony Oursler und Phil Morrison "Perfect Partner" (Barbican Centre). Sie lehrte am MIT, dem Londoner LCC, der Bergen Art Academy, der Oxford University, der Middlesex University sowie der Oslo Art Academy. Als Kuratorin arbeitet sie außerdem bei internationalen Festivals mit wie dem Literatur- und Musikfestival Off The Page in Großbritannien und Norwegen und dem Only Connect Festival of Sound in Oslo. Anne Hilde Neset entwickelte eine Vortragsreihe für die Tate Modern unter dem Titel "Sound And The 20th Century Avant Garde". Sie ist regelmäßiger Gast bei Stuart Maconie’s Sendung bei BBC Radio 6. Ihre Texte erscheinen bei The Wire, Klassekampen (Norwegen), Morgenbladet, in Kunstkatalogen und Buchanthologien.

Neue Vocalsolisten Stuttgart (Vokale Kammermusik)

Der Name ist Programm: Die sieben Konzert- und Opernsolisten, vom Koloratursopran über den Countertenor bis hin zum schwarzen Bass, verstehen sich vor allem als Forscher und Entdecker. Um dem Neuen den Weg zu bereiten, pflegen die Neuen Vocalsolisten den beständigen Austausch mit arrivierten und jungen Komponisten bei der Recherche nach neuen Klängen, Stimmtechniken und vokalen Ausdrucksformen.

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Neue Vocalsolisten Stuttgart (c) Martin Sigmund

Newski, Sergej (Visiting Composer)

Geboren 1972 in Moskau/Russland. Besuchte dort das College am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium. Anschließend studierte er Komposition bei Jörg Herchet (Hochschule für Musik in Dresden) und Friedrich Goldmann (Universität der Künste Berlin) sowie Musiktheorie und Musikpädagogik bei Hartmut Fladt (Universität der Künste Berlin).
Seit 1994 wird Sergej Newskis Musik bei den wichtigsten internationalen Festivals für Neue Musik aufgeführt, darunter die Donaueschinger Musiktage, Wien Modern, Musica Viva, Warsaw Autumn, ECLAT, Gaudeamus Muziekweek, MaerzMusik, Ultraschall und Klangspuren Schwaz.
Er erhielt Kompositionsaufträge u. a. von der Staatsoper Unter den Linden, dem Konzerthaus Berlin, der Ruhrtriennale, dem SWR, von Deutschlandradio, dem Klangforum Wien und dem Norwegischen Kultusministerium. Im September 2012 wurde seine Oper „Franziskus“ am Bolschoi Theater in Moskau unter der Leitung von Philipp Chizhevsky uraufgeführt.

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Polisoidis, Dimitrios (Viola)

Geboren 1961 in Thessaloniki, Griechenland. Er studierte Violine bei Dany Dossiou in seiner Heimatstadt und Christos Poyzoides in Graz sowie Viola bei Herbert Blendinger.
1990-1993 war er Stimmführer der Bratschen im Philharmonischen Orchester in Graz. 1993 wurde er Mitglied des Klangforum Wien.

Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Neuer Musik und wirkt bei experimentellen Improvisationsgruppen mit. Internationale Konzerttätigkeit, Zusammenarbeit mit Komponisten wie Peter Ablinger, Georg Friedrich Haas, Beat Furrer, Bernhard Lang, Klaus Lang, Gösta Neuwirth, Olga Neuwirth, George Lopez, zahlreiche Uraufführungen.

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Poore, Melvyn (Brass Academy - Tuba)

Geboren 1951. Poore lernte seit dem vierten Lebensjahr Euphonium, später Klavier und mit zwölf Jahren entschied er sich für die Tuba. Er studierte von 1971 bis 1975 an der University of Birmingham. Anschließend war er in dort als musikalischer Leiter des Arts Lab tätig, wo er Konzerte und Workshops organisierte. Von 1979 bis 1986 war er als Komponist und in Gruppen wie dem Cambrian Brass Quintet, Barry Guys London Jazz Composers Orchestra, Georg Gräwes Grubenklangorchester, Wolfgang Fuchs’ King Übü Orchestrü, Radu Malfattis Ohrkiste, der Contraband und dem English Tuba Consort tätig. Mit Pinguin Moschner, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das „European Tuba Quartet“, das (mit Carl Ludwig Hübsch) bis heute besteht.

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Rebhahn, Michael (Koordination Lectures)

Geboren 1972. Er studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie und wurde mit einer musikästhetischen Arbeit über John Cage promoviert (Publikation: „We must arrange everything. Erfahrung, Rahmung und Spiel bei John Cage", Saarbrücken 2012). Von 1997 bis 2000 arbeitete er in der Redaktion der „Neuen Zeitschrift für Musik" sowie als Autor für das TV-Magazin 3sat-Kulturzeit. Lehraufträge und Gastvorträge u. a. an der Goethe Universität Frankfurt/Main, der Folkwang Universität der Künste Essen, der Philipps-Universität Marburg und der Harvard University. 2007 leitete er die Redaktion für Neue Musik beim Hessischen Rundfunk. Seit 2000 hat er zahlreiche Radiofeatures realisiert, u. a. für Deutschlandradio Kultur, hr2-kultur, SWR 2 und WDR 3. Seit 2015 arbeitet Michael Rebhahn als Redakteur für Neue Musik für den Südwestrundfunk in Baden-Baden.

Seit 2012 ist er Dozent bei den Internationalen Darmstädter Ferienkursen und Mitherausgeber der „Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik".

Foto: Lukas Einsele

Reynolds, Roger (Komposition)

Geboren 1934 in Detroit/USA. Komponist, Autor, Produzent und Mentor. Ein Pionier in Klangverräumlichung, intermedialen ebenso wie algorithmischen Konzepten. Von der Kritik mit einem ungewöhnlich breit gefächerten und visionären kompositorischen Profil ausgezeichnet, jemand, der verschiedenste Fähigkeiten und Perspektiven zusammenbringt. Er ist ein anerkannter Autor über die eigene sowie Musik anderer Komponisten, über kompositorische Methoden und Ideale, und er war seit Jahrzehnten eine leitende Kraft in der Entwicklung des Graduiertenprogramms in Musik an der UCSD. Er hat verschiedene Events organisiert, darunter ONCE (Ann Arbor), A Colloquium on Form and Time (IRCAM/Paris), CROSS TALK (Tokio), Horizons ’84 (New York), The Pacific Ring, und Xenakis@UCSD festivals (San Diego).

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Ronchetti, Lucia (Komposition)

Geboren 1963 in Rom/Italien. Sie studierte Komposition an der Accademia di Santa Cecilia und Philosophie an der Universität in ihrer Heimatstadt. In Paris besuchte sie Kompositionsseminare bei Gerard Grisey, nahm an einem Kurs des IRCAM (1997) teil und promovierte 1999 in Musikwissenschaft an der Ecole Pratique des Hautes Etudes an der Sorbonne unter der Leitung von François Lesure. 2005 folgte sie als Gastprofessorin (Fulbright fellow) der Einladung von Tristan Murail ans Department für Musik der Columbia University in New York. Lucia Ronchetti erhielt zahlreiche Stipendien und war Composer in Residence unter anderem in Yaddo, New York, dem DAAD Berlin, der Staatsoper Stuttgart, MacDowell Colony, Peterborough, NH (USA) und der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. Von 2012 bis 2015 ist Lucia Ronchetti von der Dresdner Semperoper mit der Komposition eines Musiktheaterwerks beauftragt worden: Contrascena, Sub-Plot, Mise en abyme – und für eine Oper für das Nationaltheater Mannheim mit einem Libretto von Ermanno Cavazzoni.

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Lucia Ronchetti, Foto: Stefano Corso
Website Lucia Ronchetti

Sánchez-Chiong, Jorge (Komposition)

Geboren 1969 in Caracas/Venezuela, kubanisch-chinesischer Herkunft. Studierte in Wien bei Francis Burt und Michael Jarrell. Sánchez-Chiong ist Mitglied des NewTonEnsembles und Mitbegründer der Komponistengruppe „Gegenklang". Seine Werke, die an der Lebendigkeit und Spontaneität einer Improvisation ansetzen, sprengen häufig den Rahmen der Konzertmusik und setzen sich im Bereich des experimentellen Theaters, der Videokunst, Tanz und Elektronik fort. Schwerpunkt seines Schaffens ist die enge Zusammenarbeit mit Künstlern aus verschiedenen Sparten und Stilrichtungen, darunter Joke Lanz, Christian Weber oder Michaela Grill. Er selbst arbeitet auch als Turntablist in etlichen Formationen der freien Improvisationsszene. 

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Jorge Sánchez-Chiong 2010 in Darmstadt, Foto: Jens Steingässer
Website Jorge Sánchez-Chiong

Sarhan, François (Visiting Composer)

Born 1972. French composer, writer and stage director. He studied with Brian Ferneyhough and Jonathan Harvey. His works have been presented at international festivals, including Musica, Donaueschingen, Wittener Tage, Ars Musica, Holland Festival, Maerzmusik, Eclat, Festival d'Art lyrique d'Aix en Provence and others. He is noted for creating his own music-theatre and multimedia works in which he himself often performs. He collaborated with South African artist William Kentridge on Telegrams from the Nose, which was presented more than 30 times. He has directed his own
work since 2008, including video and texts. He recently opened his first exhibition in Paris, initiating a new aspect of his art, with videos, collages and artist books. Sarhan taught at IRCAM between 1998 and 2002, at the Marc Bloch University in Strasbourg from 1999 to 2004, and at the UdK Berlin since 2013. He wrote a History of Music (published in 2002 by Flammarion, Paris), and is the initiator of the artistic collective CRWTII, which has created and performed multimedia projects since 2000.

Saunders, Rebecca (Visiting Composer)

Geboren 1967 in London. Sie studierte Komposition bei Wolfgang Rihm in Karlsruhe sowie bei Nigel Osborne an der Universität Edinburgh. Rebecca Saunders lebt in Berlin.
Skulpturellen Eigenschaften von organisierten Klangereignissen stehen zunehmend im Mittelpunkt ihrer kompositorischen Arbeit. Mit chroma (2003–2013) entstanden 19 verschiedene Collagen für 24 räumlich verteilte Kammermusikgruppen und Klangquellen. insideout entstand zu einer choreografischen Installation in Zusammenarbeit mit Sasha Waltz und war Saunders’ erstes Bühnenwerk. Auch die Kompositionen Stirrings Still I und II, Stirrings oder murmurs sind leise und zerbrechliche Collagewerke. Die jüngste Raumcollage, Stasis, besteht aus 23 Modulen für 16 Solisten und erweitert die komplexen Collagenstrukturen auf einen Zeitraum von einer Stunde. Architektonische Gegebenheiten bestimmen dabei die Aufstellungen der verschiedenen Kammermusikgruppen im Raum, die ebenso wie die Solisten als Darsteller in einer Art instrumentalem Theater fungieren.

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Rebecca Saunders, Foto: Karin Schander
Rebecca Saunders @ Edition Peters

Seidl, Hannes (Visiting Composer)

1977 in Bremen geboren. Von 1998 bis 2003 studierte er Komposition bei Nicolaus A. Huber und Thomas Neuhaus an der Folkwang-Hochschule Essen. Es folgte ein Postgraduiertenstudium bei Beat Furrer an der Universität der Künste Graz im Rahmen eines DAAD Stipendiums. Arbeiten entstanden u. a. am IRCAM (Paris), im Centro di Sonologia computazionale (Padova), im ZKM (Karlsruhe), im ICEM (Essen), im elektronischen Studio der AdK (Berlin) und im IEM (Graz). Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und war u. a. Stipendienpreisträger der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Stipendiat der Akademie der Künste Berlin und des DAAD. Er war Preisträger des Wettbewerbs Impulse 2005 und des Kompositionswettbewerbes des Bremer Landesmusikrates 2006.

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Sollmann, Phillip (Efdemin) (Atelier Elektronik)

Geboren 1974 in Kassel/Deutschland. Adressiert in seinen Arbeiten verschiedene Ebenen von Sound. Ob als Komponist, DJ oder Klangkünstler tätig, interessieren ihn vor allem die Zwischentöne und das Suchen nach dem Ungehörten. Er studierte Elektroakustische Musik in Wien (ELAK) und lebt seit 2005 in Berlin. Unter seinem bürgerlichen Namen arbeitet er als Künstler und Komponist, unter dem Pseudonym Efdemin hat er auf dem Label Dial Records drei grenzüberschreitende Alben veröffentlicht und bespielt als Techno-DJ kontinuierlich Clubs und Festivals rund um den Globus.

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Steen-Andersen, Simon (Komposition)

Geboren 1976 in Odder/Dänemark. Studierte Komposition bei Karl Aage Rasmussen in Århus, Mathias Spahlinger in Freiburg, Gabriel Valverde in Buenos Aires, sowie Bent Sørensen und Hans Abrahamsen in Kopenhagen. Er erhielt zahlreiche Stipendien, Auszeichnungen, zuletzt den Kunstpreis Musik der Akademie der Künste Berlin 2013, und Kompositionsaufträge von international bedeutenden Festivals und Ensembles. 2010 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. Er lehrt an der Königlichen Musikakademie in Århus und ist Mitherausgeber der dänischen Zeitschrift Autograf.org. 2013/14 war er Gastprofessor an der Norwegian Academy of Music in Oslo.

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Stene, Håkon (Schlagzeug)

Håkon Stene studied in Oslo, Freiburg and San Diego with Rob Waring, Kjell Samkopf, Bernhard Wulff, Pascal Pons, and Steven Schick among others. From 2005-2008 he was selected for the launch programme INTRO for young soloist by Concerts Norway. His solo record Lush Laments for Lazy Mammal was awarded the Norwegian Grammy (Spellemann) 2014 in contemporary music.

Solo and chamber performances with ensembles such as asamisimasa, Pantha du Prince & the Bell Laboratory, Ensemble Modern, Oslo Sinfonietta, London Sinfonietta, 2e2m, Klangforum Wien, Rolf Lislevand Ensemble, and Nils Økland Ensemble include venues and festivals such as Barbican, Casa da Música Porto, Berlin Philharmonie, Donaueschingen, Ultima, Wien Modern, Primavera Sound, Venezia Biennale, Southbank Centre, Monday Evening Concerts LA, Melbourne Music Week, and tours throughout Europe, US and Asia as well as recordings for several labels such as ECM, Rough Trade, Dacapo, and Sub Rosa, as well as radio and TV. Stene collaborates with numerous composers and has premiered some 80 chamber works.

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Sterev, Krassimir (Akkordeon)

In Bulgarien geboren, wo er im Musikgymnasium von Plovdiv seine musikalische Ausbildung begann. Er setzte sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz fort. Sterev war Stipendiat am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium, wo er auch die Solistenklasse als Akkordeonist abschloss. Seine musikalische Entwicklung wurde maßgeblich durch Lehrer wie Mogens Ellegaard, James Crabb und Georg Schulz beeinflusst. Krassimir Sterev ist sowohl als Solist, Kammermusiker als auch in Ensembles und Orchestern international tätig und weltweit auf vielen renommierten Festivals zu Gast. Nicht zuletzt wirkt er auch in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen sowie Projekten, die speziell für Kinder entwickelt werden, mit.

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Strosser, Geneviève (Viola)

Nach dem Studium der Bratsche in der Klasse von Claude Ducrocq, nahm Geneviève Strosser Unterricht bei Serge Collot und Jean Sulem am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und belegte Meisterkurse mit Nobuko Imai, Bruno Giuranna, Yuri Bashmet, Franco Donatoni und György Kurtág. Regelmäßige Auftritte mit Ensembles für Neue Musik wie Ensemble Intercontemporain, London Sinfonietta, Klangforum Wien und Contrechamps unter der Leitung von Pierre Boulez, Peter Eötvös und Heinz Holliger und anderen. Bis 2000 war sie Mitglied des Ensemble Modern. Darüber hinaus spielte sie im Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Carlo Maria Giulini, Sir Georg Solti und war Mitglied des Vellinger String Quartet in London.

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Geneviève Strosser (c) Kajimoto
Website Kajimoto Artists

Svoboda, Mike (Brass Academy - Posaune)

1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien (Komposition und Dirigieren) dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammen- arbeit mit Karlheinz Stockhausen. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Martin Smolka, David Lang und Frank Zappa verhalf Svoboda mehr als 400 Werken zu ihrer Uraufführung.

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Foto: Jens Klatt
Website Mike Svoboda

Takasugi, Steven Kazuo (Komposition)

Geboren 1960 in Los Angeles/USA. Steven Kazuo Takasugi, geboren 1960 in Los Angeles, tritt als Komponist elektro-akustischer Musik in Erscheinung. Diese kompositorische Arbeit beinhaltet das Sammeln und Archivieren akustischer Tonbeispiele in großen Datenbanken. Jedes der dort archivierten Tonfragmente lässt sich wiederum unterteilen, woraus sich eine Fülle an Einzelfragmenten ergibt. Dieses Archiv entstand in einem jahrzehntelangen Prozess des Forschens und Experimentierens im privaten Klanglabor des Komponisten. Ganz im Gegensatz zu diesem sich auf fixe Datenträger stützenden Projekt wird in einem weiteren Projekt der Miteinbezug von Livekünstlern gewagt (dieses Projekt figuriert unter dem Titel Wenn die Menschen zurückkommen…) Die hier entfaltete Beziehung zwischen Mensch und Technologie erschafft eine oft seltsame Verdopplung von live gespieltem und aufgenommenem Material.

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Veale, Peter (Oboe)

Geboren in Dunedin (Neuseeland) und in einer Musikerfamilie in Australien aufgewachsen. Er studierte Oboe bei Jiri Tancibudek und Heinz Holliger und Dirigieren bei Francis Travis in Freiburg. Seit 1994 ist Peter Veale Mitglied des Ensembles Musikfabrik und konzertiert weltweit als Solist. Er ist Autor des Buches „Die Spieltechniken  der Oboe “, das 1994 im Bärenreiterverlag veröffentlicht wurde. Peter Veale unterrichtete seit 1996 Oboe an der Frankfurter Hochschule für  Musik und Darstellende Kunst und seit 2013 an Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

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Peter Veale, Ensemble musikFabrik, Foto: Klaus Rudolf

Walshe, Jennifer (Performance & Komposition)

Geboren 1974 in Dublin/Irland. Sie studierte Komposition bei John Maxwell Geddes an der Royal Scottish Academy of Music and Drama, Kevin Volans in Dublin und promovierte 2002 an der Northwestern University, Chicago bei Amnon Wolman und Michael Pisaro. Jennifer Walshe erhielt 2000 den Kranichsteiner Musikpreis bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, war Gast der Akademie Schloss Solitude Stuttgart, des DAAD Berliner Künstlerprogramms und der Fondazione Claudio Buziol. Außerdem war sie Composer-in-residence in South Dublin County beim In Context 3 und erhielt Preise der Foundation for Contemporary Arts, New York und des Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Derzeit ist sie Musiklektorin an der Brunel University, London.

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Jennifer Walshe performt 2012 in Darmstadt, Foto: Stefan Daub

Website Jennifer Walshe

Weiss, Marcus (Saxophon)

Geboren 1961 in Basel, Schweiz. Saxophon-Studium an der Musikhochschule Basel bei Iwan Roth, sowie an der Northwestern University in Chicago bei Frederick L. Hemke Er gewann 1989 den Solistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
Sein Repertoire umfasst alle Epochen von den Anfängen im impressionistischen Frankreich bis hin zur Gegenwart ein. Marcus Weiss hat entscheidend zur Vergrößerung des Saxofon-Repertoires mit zahlreichen Premieren neuer für ihn geschriebener Werke beigetragen, darunter Werke von Georges Aperghis, John Cage, Beat Furrer,  Vinko Globokar, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, Hanspeter Kyburz, Helmut Lachen-mann, Giorgio Netti, Salvatore Sciarrino, Detlev Müller-Siemens, Karlheinz Stockhausen und Nadir Vassena.
Als Solist arbeitete Marcus Weiss mit verschiedenen europäischen Orchestern und Ensembles für zeitgenössische Musik zusammen und wurde zu den renommierten Festivals in Europa, den USA und Asien eingeladen. Als Kammermusiker spielt und konzertiert er mit zwei Ensembles: dem Trio Accanto (Nicolas Hodges, Klavier, und Christian Dierstein, Schlagzeug) und XASAX in Paris (mit den Saxofinisten Serge Bertocchi, Jean-Michel Goury und Pierre-Stéphane Meugé).

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