eventgrafik-2016

Blaauw, Marco (Brass Academy - Trompete)

Geboren 1965. Studierte zunächst am Sweelinck Konservatorium in Amsterdam und setzte seine Studien später bei Pierre Thibaud und Markus Stockhausen fort.
Heute ist Marco Blaauw international konzertierender Solist und seit 1994 Mitglied des Ensembles Musikfabrik in Köln.
Er arbeitet eng sowohl mit etablierten als auch mit jüngeren Komponisten unserer Zeit zusammen. Viele Werke sind für ihn geschrieben worden, darunter Werke von Peter Eötvös, Georg Friedrich Haas, Wolfgang Rihm und Rebecca Saunders.

Seit 1998 arbeitete Blaauw intensiv mit Karlheinz Stockhausens zusammen. Er übernahm die Hauptrolle in Stockhausens "Michaels Reise" und war an zahlreichen Uraufführungen beteiligt, darunter Stockhausens "Harmonien" für die BBC Proms in der Royal Albert Hall sowie mit vielen Solo-Rollen aus dem Zyklus "Licht".

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Foto: Jose Verhaegh

Chapman, Christine (Brass Academy – Horn)

Aufgewachsen in den Küstenwäldern des westlichen Michigans ist Christine Chapman weit gereist, um ihre Leidenschaft für die Musik zu verfolgen.
Nach Abschluss Ihres Studiums an der Universität von Michigan und der Indiana Universität kam sie 1990 nach Deutschland, wo sie für zahlreiche Orchester als Hornistin tätig war, u.a. in den Rundfunk-Symphonieorchestern des Norddeutschen- und des Westdeutschen Rundfunks, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Gürzenich Orchester Köln und dem Royal Orchestra Antwerpen.

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Deutsch, Yaron (Gitarre & E-Gitarre)

Geboren 1978 in Tel Aviv/Israel. Mit achtzehn Jahren gründete er seine erste Band, Ofek III – ein Fusion-Trio, das eigene Kompositionen spielt. 1999 nahm er sein Studium an der “Rubin Academy for Music and Dance” in Jerusalem unter der Anleitung der Gitarristen Steve Paskof und Yossi Levi auf. Im Jahr 2006 gründete er gemeinsam mit dem Saxophonisten Gan Lev in Tel Aviv das Quartett für zeitgenössische Musik Ensemble Nikel.
Mit dem Ensemble und als Solist realisierte er diverse Zusammenarbeiten mit etablierten und jungen Komponisten, darunter finden sich Uraufführungen u. a. von Mark Barden, Franck Bedrossian, Michael Beil, Pierluigi Billone, Raphaël Cendo, Chaya Czernowin, Clemens Gadenstätter, Bernard Gander, Philippe Hurel, Marco Momi, Helmut Oehring, Stefan Prins, Alexander Schubert und Michael Wertmüller.

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Dierstein, Christian (Schlagzeug)

Absolvierte sein Musikstudium bei Bernhard Wulff in Freiburg, bei Gaston Sylvestre in Paris und bei Wassilios Papadopulus in Mannheim. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und war Stipendiat der deutschen Studienstiftung ,sowie der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Seit 1988 ist er der Schlagzeuger des ensemble recherche und seit 1994 des Trio accanto mit Nicolas Hodges und Marcus Weiss.


Er beschäftigt sich intensiv mit außereuropäischer Musik und der freien Improvisation. In der Saison 2010/11 war er einer der "Rising Stars" der Euopean Concert Hall Organisation. Sein solistisches Auftreten mit verschiedenen Orchestern führen ihn um die ganze Welt.

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Christian Dierstein (links) unterrichtet in Darmstadt 2010, Foto: Anja Trautmann
Website Christian Dierstein

Einarsdóttir, Gunnhildur (Harfe)

Begann ihre Harfenausbildung im Alter von 13 Jahren in Island. Anschließend studierte sie am Conservatoire National Superieur de Paris bei Brigitte Sylvestre und bei Sioned Williams, Hafenistin des BBC Symphony Orchestra, in London. Danach wechselte sie zum Studium ans Conservatorium van Amsterdam und nahm Unterricht bei der renommierten Harfenistin und Pädagogin Erika Waardenburg. In Amsterdam erhielt Gunnhildur ihr Bachelor Diplom mit Auszeichnung und einen Master of Music. Im Laufe ihres Studiums spezialisierte sie sich auf die Interpretation von zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus studierte sie alte Musik am Königlichen Konservatorium Den Haag und lernte die italienische Tripelharfe bei Christina Pluhar. Im Dezember 2013 wurde Gunnhildur Einarsdóttir an der Sibelius Academy in Helsinki promoviert. Sie fertigte in diesem Zusammenhang ein Manual zur zeitgenössichen Harfennotation und -spieltechnik für Komponisten an. Diese Arbeit ist im Internet einsehbar.

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Fels, Lucas (Violoncello)

Geboren 1962 in Lörrach/Deutschland. Studierte in Freiburg/Breisgau bei Christoph Henkel, in Amsterdam bei Anner Bijlsma und in Fiesole/Florenz bei Amadeo Baldovino. Er nahm an Meisterkursen unter anderem bei Antonio Janigro, Siegfried Palm und Bruno Canino teil. Er ist Gründungsmitglied des ensemble recherche und hat seit 1985 annähernd vierhundert Uraufführungen im Bereich der zeitgenössischen Kammer- und Ensemblemusik mitgestaltet. Seine enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie Klaus Huber, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Salvatore Sciarrino oder Beat Furrer führten zu zahlreichen ihm gewidmeten Werken. Bei den Donaueschinger Musiktagen tritt Lucas Fels seit 1993 regelmäßig auf. Seit Ende 2005 ist er als Nachfolger von Rohan de Saram Mitglied des Arditti Quartetts.

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Lucas Fels (links) mit Pieter Matthynssens und Hans Thomalla (hinten) in Darmstadt 2010

Furrer, Eva (Flöte & Yoga)

Geboren 1965 in Judenburg/Österreich. Studierte an der Kunstuniversität Graz und an der Musikuniversität Wien bei Wolfgang Schulz. Sie erhielt unmittelbar danach den Würdigungspreis für besondere künstlerische Leistungen des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Nach einigen Jahren Orchesterspiel spezialisierte sich Eva Furrer auf zeitgenössische Musik und wurde 1990 Mitglied des Klangforum Wien. Solistische Auftritte bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals, unter anderem mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Klangforum Wien, dem RSO Wien und dem Lucerne Festival Orchestra unter Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Peter Eötvös, Beat Furrer, Heinz Holliger, Hans Zender uva. Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Improvisation, Weiterentwicklung der Flötentechnik auf Sonderinstrumenten (Kontrabassflöte) sowie Yogaunterricht für Instrumentalisten und Komponisten.

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Eva Furrer 2010 in Darmstadt, Foto: Anja Trautmann

Fussenegger, Uli (Kontrabass)

Uli Fussenegger konzertiert bei den wichtigsten Festivals auf allen Kontinenten als Solist und/oder Ensemblemusiker und ist Mitglied des Klangforum Wien.
Zahlreiche Werke wurden für ihn komponiert (u.a. von Georges Aperghis, Bernard Lang, Beat Furrer, Matthias Pintscher, Mauricio Sotelo, Alberto Posadas, Malin Bang, uva) und von ihm uraufgeführt, zudem konzertiert er im Bereich der freien Improvisation und Elektronik. Mitwirkung bei unzähligen CD/DVD/TV Produktionen als Musiker, Komponist, Aufnahmeleiter und Produzent.
Als Komponist trat Uli Fussenegger zuletzt mit dem Stück 'San Teodoro 8' (Teil des Projekts Giacinto Scelsi revisited) in Erscheinung, das seine Uraufführung in Witten 2014 erlebte und seitdem mehrfach bei internationalen Festivals aufgeführt wurde.
Uli Fussenegger ist zudem Programmdramaturg und Projektentwickler des Klangforum Wien. Ausserdem ist er Gründer und Betreiber des CD Labels DURIAN Records.
Er unterrichtet an der Hochschule für Musik in Luzern, bei den Int. Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt und bei der Ensembleakademie ‚Impuls‘ in Graz sowie an der Kunstuniversität Graz.
Bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt ist Uli Fussenegger seit 2002 als Dozent tätig.

Uli Fussenegger spielt "Parlando" von Georges Aperghis 2010 in Darmstadt, Foto: Albrecht Haag

Hodges, Nicolas (Klavier)

Geboren 1970 in London/Großbritanien. Er studierte am Winchester College und an der University of Cambridge, seine Lehrer waren Robert Bottone, Susan Bradshaw und Sulamita Aronovsky. Außerdem studierte er Komposition bei Michael Finnissy und Robin Holloway. Neue Musik steht im Zentrum seiner Konzerttätigkeit, gern kombiniert er auch klassische und moderne Werke. Er spielte als Solist mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, den Philharmonischen Orchestern von Tokyo, Stockholm und Helsinki, den Bamberger Symphonikern, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und diversen Rundfunkorchestern Deutschlands und Großbritanniens unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Oliver Knussen, James Levine, Jonathan Nott, Peter Rundel, Jukka Pekka Saraste und Hans Zender. Zahlreiche Werke wurden für ihn geschrieben, darunter auch das 2008 uraufgeführte Klavierkonzert mit Videoprojektion „In Seven Days" von Thomas Adès und Elliott Carters Klavierkonzert „Dialogues", das er seit der Uraufführung 2004 mit der London Sinfonietta in vielen Ländern erstaufführte. Er ist Pianist des Trio Accanto (gemeinsam mit Christian Dierstein und Marcus Weiss).
Hodges ist seit 2000 Dozent bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt.

Nicolas Hodges (rechts) mit Hans Thomalla 2010 in Darmstadt, Foto: Jens Steingässer
Website Nicolas Hodges

Jennings, Graeme (Violine)

Geboren 1968 in Australien. Der Violinist und Bratschist war Mitglied des Arditti Quartetts (1994-2005) und tourte bereits weit durch die Welt. Er veröffentlichte mehr als 80 Aufnahmen, gab über 300 Konzerte und erhielt eine Vielzahl an Auszeichnungen, u.a. den Siemens von Siemens Musikpreis (mit dem Arditti Quartett 1999) und zwei Gramophone Awards. Aktiv als Solo- und Kammermusiker, Ensembleleiter und Dirigent, reicht sein Repertoire von Bach bis Boulez und darüber hinaus. Jennings ist sowohl Mitglied des australischen Ensemble Elision als auch der San Francisco Contemporary Music Players, dem Lunaire Collective und dem Kurilpa String Quartet. Er trat zudem als Gastkonzertmeister des Adelaide, Melbourne and West Australian Symphony Orchestras und der Sydney Symphony auf. 

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Michel-Dansac, Donatienne (Stimme)

Geboren in Frankreich. Begann ihr Musikstudium mit sieben Jahren am Conservatoire National de Région in Nantes (Violine und Klavier). Mit elf Jahren wurde sie Mitglied des Kinderchors der Oper in Nantes. 1985 wurde sie in die Gesangsklasse des Pariser Konservatoriums aufgenommen. Dank ihrer engen Zusammenarbeit mit dem IRCAM (seit 1993) hat sie zahlreiche Werke uraufgeführt, u. a. von Philippe Manoury, Pascal Dusapin, Luca Francesconi, Georges Aperghis, Fausto Romitelli und Philippe Leroux. Donatienne Michel-Dansac befasst sich auch intensiv mit dem barocken Repertoire. Zusammen mit dem Regisseur Philippe Beziat drehte sie den Film „musica da camera".

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Donatienne Michel-Dansac 2012 in Darmstadt, Foto: Stefan Daub

Molinari, Ernesto (Klarinette)

Geboren 1956 in Lugano/Schweiz. Studierte Klarinette in Basel und Bassklarinette in Amsterdam. Seine rege Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist führen ihn zu den wichtigsten Festivals in ganz Europa, u. a. zum Festival d'Automne Paris, den Salzburger Festspielen, zum Lucerne Festival und zu Wien Modern. Neben der Interpretation klassischer, romantischer und zeitgenössischer Werke beschäftigt sich Ernesto Molinari mit Jazz und Improvisation. Zahlreiche Werke, die für ihn komponiert wurden, hat er zur Uraufführung gebracht. Rundfunk- und CD-Aufnahmen u. a. mit Werken von Arnold Schönberg, Brian Ferneyhough, Jean Barraqué, Michael Jarrell und Emanuel Nunes begleiten seine Konzerttätigkeit.

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Ernesto Molinari 2012 in Darmstadt, Foto: Daniel Pufe
Website Ernesto Molinari

Neue Vocalsolisten Stuttgart (Vokale Kammermusik)

Der Name ist Programm: Die sieben Konzert- und Opernsolisten, vom Koloratursopran über den Countertenor bis hin zum schwarzen Bass, verstehen sich vor allem als Forscher und Entdecker. Um dem Neuen den Weg zu bereiten, pflegen die Neuen Vocalsolisten den beständigen Austausch mit arrivierten und jungen Komponisten bei der Recherche nach neuen Klängen, Stimmtechniken und vokalen Ausdrucksformen.

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Neue Vocalsolisten Stuttgart (c) Martin Sigmund

Polisoidis, Dimitrios (Viola)

Geboren 1961 in Thessaloniki, Griechenland. Er studierte Violine bei Dany Dossiou in seiner Heimatstadt und Christos Poyzoides in Graz sowie Viola bei Herbert Blendinger.
1990-1993 war er Stimmführer der Bratschen im Philharmonischen Orchester in Graz. 1993 wurde er Mitglied des Klangforum Wien.

Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Neuer Musik und wirkt bei experimentellen Improvisationsgruppen mit. Internationale Konzerttätigkeit, Zusammenarbeit mit Komponisten wie Peter Ablinger, Georg Friedrich Haas, Beat Furrer, Bernhard Lang, Klaus Lang, Gösta Neuwirth, Olga Neuwirth, George Lopez, zahlreiche Uraufführungen.

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Poore, Melvyn (Brass Academy - Tuba)

Geboren 1951. Poore lernte seit dem vierten Lebensjahr Euphonium, später Klavier und mit zwölf Jahren entschied er sich für die Tuba. Er studierte von 1971 bis 1975 an der University of Birmingham. Anschließend war er in dort als musikalischer Leiter des Arts Lab tätig, wo er Konzerte und Workshops organisierte. Von 1979 bis 1986 war er als Komponist und in Gruppen wie dem Cambrian Brass Quintet, Barry Guys London Jazz Composers Orchestra, Georg Gräwes Grubenklangorchester, Wolfgang Fuchs’ King Übü Orchestrü, Radu Malfattis Ohrkiste, der Contraband und dem English Tuba Consort tätig. Mit Pinguin Moschner, Larry Fishkind und Paul Rutherford gründete er 1981 das „European Tuba Quartet“, das (mit Carl Ludwig Hübsch) bis heute besteht.

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Stene, Håkon (Schlagzeug)

Håkon Stene studied in Oslo, Freiburg and San Diego with Rob Waring, Kjell Samkopf, Bernhard Wulff, Pascal Pons, and Steven Schick among others. From 2005-2008 he was selected for the launch programme INTRO for young soloist by Concerts Norway. His solo record Lush Laments for Lazy Mammal was awarded the Norwegian Grammy (Spellemann) 2014 in contemporary music.

Solo and chamber performances with ensembles such as asamisimasa, Pantha du Prince & the Bell Laboratory, Ensemble Modern, Oslo Sinfonietta, London Sinfonietta, 2e2m, Klangforum Wien, Rolf Lislevand Ensemble, and Nils Økland Ensemble include venues and festivals such as Barbican, Casa da Música Porto, Berlin Philharmonie, Donaueschingen, Ultima, Wien Modern, Primavera Sound, Venezia Biennale, Southbank Centre, Monday Evening Concerts LA, Melbourne Music Week, and tours throughout Europe, US and Asia as well as recordings for several labels such as ECM, Rough Trade, Dacapo, and Sub Rosa, as well as radio and TV. Stene collaborates with numerous composers and has premiered some 80 chamber works.

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Sterev, Krassimir (Akkordeon)

In Bulgarien geboren, wo er im Musikgymnasium von Plovdiv seine musikalische Ausbildung begann. Er setzte sein Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz fort. Sterev war Stipendiat am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium, wo er auch die Solistenklasse als Akkordeonist abschloss. Seine musikalische Entwicklung wurde maßgeblich durch Lehrer wie Mogens Ellegaard, James Crabb und Georg Schulz beeinflusst. Krassimir Sterev ist sowohl als Solist, Kammermusiker als auch in Ensembles und Orchestern international tätig und weltweit auf vielen renommierten Festivals zu Gast. Nicht zuletzt wirkt er auch in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen sowie Projekten, die speziell für Kinder entwickelt werden, mit.

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Strosser, Geneviève (Viola)

Nach dem Studium der Bratsche in der Klasse von Claude Ducrocq, nahm Geneviève Strosser Unterricht bei Serge Collot und Jean Sulem am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und belegte Meisterkurse mit Nobuko Imai, Bruno Giuranna, Yuri Bashmet, Franco Donatoni und György Kurtág. Regelmäßige Auftritte mit Ensembles für Neue Musik wie Ensemble Intercontemporain, London Sinfonietta, Klangforum Wien und Contrechamps unter der Leitung von Pierre Boulez, Peter Eötvös und Heinz Holliger und anderen. Bis 2000 war sie Mitglied des Ensemble Modern. Darüber hinaus spielte sie im Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt, Carlo Maria Giulini, Sir Georg Solti und war Mitglied des Vellinger String Quartet in London.

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Geneviève Strosser (c) Kajimoto
Website Kajimoto Artists

Svoboda, Mike (Brass Academy - Posaune)

1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien (Komposition und Dirigieren) dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammen- arbeit mit Karlheinz Stockhausen. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Martin Smolka, David Lang und Frank Zappa verhalf Svoboda mehr als 400 Werken zu ihrer Uraufführung.

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Foto: Jens Klatt
Website Mike Svoboda

Veale, Peter (Oboe)

Geboren in Dunedin (Neuseeland) und in einer Musikerfamilie in Australien aufgewachsen. Er studierte Oboe bei Jiri Tancibudek und Heinz Holliger und Dirigieren bei Francis Travis in Freiburg. Seit 1994 ist Peter Veale Mitglied des Ensembles Musikfabrik und konzertiert weltweit als Solist. Er ist Autor des Buches „Die Spieltechniken  der Oboe “, das 1994 im Bärenreiterverlag veröffentlicht wurde. Peter Veale unterrichtete seit 1996 Oboe an der Frankfurter Hochschule für  Musik und Darstellende Kunst und seit 2013 an Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

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Peter Veale, Ensemble musikFabrik, Foto: Klaus Rudolf

Weiss, Marcus (Saxophon)

Geboren 1961 in Basel, Schweiz. Saxophon-Studium an der Musikhochschule Basel bei Iwan Roth, sowie an der Northwestern University in Chicago bei Frederick L. Hemke Er gewann 1989 den Solistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins.
Sein Repertoire umfasst alle Epochen von den Anfängen im impressionistischen Frankreich bis hin zur Gegenwart ein. Marcus Weiss hat entscheidend zur Vergrößerung des Saxofon-Repertoires mit zahlreichen Premieren neuer für ihn geschriebener Werke beigetragen, darunter Werke von Georges Aperghis, John Cage, Beat Furrer,  Vinko Globokar, Georg Friedrich Haas, Toshio Hosokawa, Hanspeter Kyburz, Helmut Lachen-mann, Giorgio Netti, Salvatore Sciarrino, Detlev Müller-Siemens, Karlheinz Stockhausen und Nadir Vassena.
Als Solist arbeitete Marcus Weiss mit verschiedenen europäischen Orchestern und Ensembles für zeitgenössische Musik zusammen und wurde zu den renommierten Festivals in Europa, den USA und Asien eingeladen. Als Kammermusiker spielt und konzertiert er mit zwei Ensembles: dem Trio Accanto (Nicolas Hodges, Klavier, und Christian Dierstein, Schlagzeug) und XASAX in Paris (mit den Saxofinisten Serge Bertocchi, Jean-Michel Goury und Pierre-Stéphane Meugé).

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